Locus Corpus

Walking through – der Verörtlichte Körper der Verkörperte Ort

Aufbauend auf eine fragmentierte Struktur, die einen Möglichkeitsraum darstellt, wird in einem philosophischen Diskurs ein Denkraum kreiert, von dem aus die TänzerInnen, begleitet durch die Choreographin als Körperarchitekt, ihren Erfahrungsraum als ein Durchwandern des empirischen vorhandenen verörtlichten Fragments einerseits und der persönlichen Kognition andererseits, erfahren.

 

PREMIERE

Kunsthaus Graz (space01) in der Ausstellung “ Bittersüße Transformation“

Die Ausstellung Bittersüße Transformation eröffnet den TänzerInnen einen Möglichkeitsraum. Im Dialog über den „Körper als Ursprung alles Erfahrbaren“ (Alina Szapocznikow) vervollständigen sie mit ihren Bewegungen fragmentierte Körper. Das Publikum begibt sich in den Erfahrungsraum, in dem die Choreografie Körperarchitekturen entwickelt. Die Exponate im Raum bilden ein Spannungsfeld zwischen den Urtrieben von Lust und Todessehnsucht und zeigen eine zwiespältige Sprache des Unterbewussten als erotische Quelle des Schaffens. Die gespiegelten Bewegungen von TänzerInnen, Publikum und Objekten eröffnen einen lustvollen Erfahrungsraum.

 

 

Fotos: Roswitha Wesiak